18.07.2016

Pommes Frites ohne Reue

Kennen Sie selbstgemachte Pommes Frites aus Süsskartoffeln? Ein Gedicht! Und: Schnell gezaubert und gesund. Besonders für Diabetiker und Herzkreislaufpatienten...

Pommer Frites gehören sicherlich neben Pizza zu den beliebtesten Gerichten der Deutschen. Wenn sie nur nicht so ungesund wären. Da gibt es Abhilfe: Selbstgemachte Pommes aus Süßkartoffeln. Denn Süsskartoffeln sind eigentlich gar keine Kartoffeln und haben auch ganz andere Inhaltsstoffe.

In Süsskartoffeln sind viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die hochwirksame Antioxidantien sind, die freie Radikale entlarven und somit über eine hohe antientzündliche und antioxidative Wirkung verfügen. Süsskartoffeln sind ausserdem eine prima Quelle für Mineralstoffe und Vitamine. Mangan, Folat, Kupfer und Eisen sind reichlich in der rosa Knolle enthalten. Dazu die Vitamine C, B2, B6 und E sowie Biotin (Vitamin H), das Ganze zusätzlich mit hochwertigen Ballaststoffen verpackt - ein Superfood also.

Außerdem sind Süsskartoffeln eine exzellente Quelle für Kohlenhydrate insbesondere für Menschen, die Probleme mit dem Blutzuckerspiegel haben. Sie können nämlich  den Blutzuckerspiegel regulieren und auf diese Weise der Entstehung einer Insulinresistenz vorbeugen. Eine Studie hat gezeigt, dass der Verzehr von Süsskartoffeln bei Personen, die an Typ 2 Diabetes mellitus litten, eine Senkung ihres Nüchternblutzuckerspiegels bewirkte. Ausserdem sanken die Cholesterinwerte. Insgesamt führte all das zu einer deutlichen Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes der Studienteilnehmer. 

Neugierig geworden? Dann versuchen Sie beim nächsten Grillabend einmal selbstgemachte Pommes Frites aus Süsskartoffeln. Waschen Sie die Knollen gut ab, entfernen Sie aber nicht die Schale. Scheiden Sie die Kartoffeln in längliche 2 cm dicke Streifen. In einer Schüssel mit etwas Olivenöl oder Rapsöl, Salz, Pfeffer, Paprika und Knoblauchpulver vermischen. Auf einem Backblech verteilen und 30 min bei 200 Grad backen bis Sie schön kross sind.

Sie werden danach keine normalen Pommes mehr mögen - versprochen. Dazu ein Avocadodip und Sie haben schon ein ganzes Abendessen. Guten Appetit!

weiterlesen...

Bewerten:
 
 
 
 
 
5
 
 
 
 
 
Autor: Prof. Dr. Dorothee Gänshirt
15.06.2016

Reisen mit Asthma

Sicherlich haben Sie was Ihre Urlaubsziele angeht als Asthmatiker einige Einschränkungen. Andererseits kann ein Urlaub für Sie eine Pause von vielen Beschwerden bedeuten, die sie im Alltag zu Hause haben. Sie können neue Kraft schöpfen und frei durchatmen. Einiges sollten Sie jedoch vorher bedenken.

Grundsätzlich bedeuten für Asthmatiker Ziele mit Meeresklima, aber auch das Hoch- oder Mittelgebirge eine Erleichterung ihrer Beschwerden. Der hohe Salzgehalt der Luft am Meer, die veränderte Höhenlage oder eine starke Abkühlung sind Klimareize. Sie können die Atmung verbessern und gleichzeitig kurbeln sie die Immunabwehr an.

Vermeiden Sie, wenn Sie unter schwerem Asthma leiden, Städte mit hoher Luftverschmutzung. Feinstaub und Autoabgase belasten Ihre Atemwege zusätzlich und können leicht zu Atemnot und Asthmaanfällen führen. Denken Sie auch daran, dass gerade in touristischen Ballungszentren mit vielen Verkehrsabgasen die Sonne die Ozonwerte oft nach oben schnellen lässt und das verschlimmert  Atemwegserkrankungen. Vermeiden Sie in diesem Fall körperliche Anstrengungen in den Mittags- und Nachmittagsstunden.    

Wenn Sie schweres Asthma haben, ist ein Flug eine Belastung für Sie. Der Unterdruck in der Kabine erschwert  die Atmung. Im Zweifel sprechen Sie vor einem geplanten Flug mit Ihrem Arzt und halten Sie während eines Fluges auf jeden Fall ein Medikament für den Notfall bereit.

Beachten Sie auch, dass hoch dosiertes Kortison im Zusammenspiel mit direkter Sonneneinstrahlung eine gewisse Schwächung des Abwehrsystems bewirkt. Wenn Sie also höher dosiertes Kortison oder ähnliche Präparate einnehmen, dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt und fragen Sie ihn, ob Sie im Urlaub ein anderes Medikament nehmen sollen.

So gut vorbereitet können Sie Ihren Urlaub geniessen und hoffentlich frei durchatmen! Ich wünsche Ihnen gute Reise.

weiterlesen...

Bewerten:
 
 
 
 
 
4
 
 
 
 
 
Autor: Prof. Dr. Dorothee Gänshirt
18.05.2016

Avocado ein Superfood

Die Avocado ist rundherum gesund – ein Superfood eben. Und besonders jetzt im Sommer so vielfältig einsetzbar. Avocado ist reich an Ölsäure, die den Cholesterinspiegel senkt.

Sie enthält außerdem viel entwässerndes Kalium. Vitamin E und Eisen stützen die Immunabwehr. Die Avocado deckt ein Drittel des Tagesbedarfs an Ballaststoffen und enthält reichlich ungesättigte Fettsäuren.

Am besten kaufen Sie Avocados hart und lassen Sie sie zu Hause bei Zimmertemperatur nachreifen. Weiche Früchte im Laden könnten zu lange gelagert sein und innen dunkle ungenießbare Stellen haben.

Avocadocreme ist ein schneller Klassiker: Avocado mit der Gabel klein drücken oder pürieren, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen – fertig. Ist eine tolle Alternative zu ungesunden Grillsaucen oder Mayonnaise, geht als Brotaufstrich zum Salat und und und...

Wussten Sie, dass der Kern der Avocado Kern mehr Nährstoffe, Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und Antioxidantien enthält, als die meisten anderen Gemüse- und Obstsorten? Er hat sogar noch mehr Ballaststoffe als Haferflocken und anderes Getreide.

Sie können den Avocado-Kern deshalb gut in einen Smoothie mixen: z.B. mit dem Avocadofleisch Mango, Ananas, etwas Feldsalat und ein wenig Ingwer. Lecker!

weiterlesen...

Bewerten:
 
 
 
 
 
5
 
 
 
 
 
Kategorien: Herz Veranstaltung Medikamente Bewegung Rezepte Asthma Hilfe in Alltag und Beruf COPD Bluthochdruck Diabetes
Autor: Prof. Dr. Dorothee Gänshirt
19.04.2016

Entscheidungen

Manchmal sind zufällige Gespräche sehr aufschlussreich, so wie das mit einem "Sportbuddy", der einen Herzinfarkt hatte.

Schon seit längerer Zeit sehe ich regelmäßig einen Herrn in meinem Alter im Sportstudio – entweder radelt er auf dem Fahrradergometer, rudert oder macht Gewichtstraining. Später dann sehe ich ihn in der Sauna. Als ich mit ihm ins Gespräch kam, sagte er mir: „Ich habe mich als ich 8 Jahre alt war in der Schule vom Sport befreien lassen und seitdem keinen Sport mehr gemacht. Stattdessen habe ich Jahrzehnte-lang jeden Tag 30 Zigaretten geraucht. Leider habe ich dann vor einem Jahr einen Herzinfarkt bekommen. Deshalb bin ich jetzt hier, 4-5 mal die Woche und ich habe das Rauchen aufgegeben.“ „Und“, frag ich „fühlen Sie sich besser bei so viel Sport?“. „Nein“, sagt er „gar nicht. Ich merke überhaupt keinen Unterschied zu vorher. Ich hab’ mich vorher gut gefühlt und fühle mich jetzt wohl“. „Warum machen Sie es dann?“, frage ich. „Weil ich weiterleben will, ganz einfach. Ich nehme noch 1-2 Nikotinkaugummis am Tag, das beruhigt mich, finde ich. Damit komm ich dann gut klar. Und das mit dem Sport bekomme ich gut hin, auch wenn ich kein großer Fan davon werde.“

Ich dachte noch eine Weile darüber nach. Er hat eine Entscheidung getroffen und einen persönlichen Weg für sich gefunden, damit er dran bleiben kann. So muss es wahrscheinlich gehen: Entscheiden was die größte Priorität ist – Leben in diesem Fall – und einen Kompromiss finden, wie man es erreichen kann – völlig unspektakulär im Grunde.

Es erinnert mich an meine Erfahrung mit dem Gewichtstraining. Ich mache sehr gerne Sport aber ungern Gewichtstraining. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass ich in meinem Alter, wenn ich es lasse, zu immer weniger Dingen Kraft habe und meine Energie nachlässt. Also tu ich es und versuche auszublenden, dass es nicht meine Lieblingsbeschäftigung ist. Aber ich weiss, was ich dadurch erreiche und das genügt mir um es zu tun. 

weiterlesen...

Bewerten:
 
 
 
 
 
3
 
 
 
 
 
Kategorien: Herz Bewegung Asthma COPD Bluthochdruck Diabetes
Autor: Prof. Dr. Dorothee Gänshirt
06.04.2016

Stresstagebuch

Mit einem Stresstagebuch können Sie verfolgen, in wie weit bestimmte Stresssituationen Ihren Blutdruck beeinflussen.

Sie können in der Tabelle eintragen, welche Stresssituation aufgetreten ist und auf einer Skala von 1-10mbeurteilen, wie stark sie den Stress empfunden haben. 1 bedeutet hierbei überhaupt nicht stark und 10 bedeutet, dass der Stress fast unerträglich stark war. Dann sollten Sie Ihren Blutdruck messen und den Wert ebenfalls eintragen. In der letzten Spalte können Sie notieren, was Sie unternommen haben,um den Stress zu lindern.Wenn Sie dies einige Wochen lang in Stresssituationen gemacht haben, dann können Sie Muster erkennen: Welche Situationen erhöhen meinen Blutdruck immer wieder stark? Nehmen ich die Situationen, die den Blutdruck stark erhöhen auch als besonders starken Stress wahr? Und genau dort können Sie ansetzen: Überlegen Sie, wie Sie diese Situationen, die für Sie typischerweise schlecht auf den Blutdruck auswirken in Zukunft entschärfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

weiterlesen...

Bewerten:
 
 
 
 
 
5
 
 
 
 
 
Kategorien: Herz Asthma COPD Bluthochdruck Diabetes
Autor: Prof. Dr. Dorothee Gänshirt
30.03.2016

Kommt zu hoher Blutdruck von zuviel Stress?

Viele glauben, dass die Entstehung von Bluthochdruck automatisch mit zu viel Stress zusammenhängt. Aber so einfach ist das nicht.

Es gibt Menschen, die sehr gestresst sind oder sich sehr schnell aufregen aber niemals einen Bluthochdruck bekommen. Andererseits gibt es Bluthochdruckpatienten, die ganz entspannte und gelassene Typen sind. Es ist stimmt zwar, dass Ihr Blutdruck unter Stress ansteigen kann. Bei manchen Menschen ist dieser Butdruckanstieg eher gering, bei anderen wiederum kann er unter Stress ganz extrem ansteigen. Der Anstieg des Blutdrucks unter Stress hält jedoch glücklicherweise nur kurz an. Trotzdem kann dauerhafter starker Stress einer von mehreren Faktoren sein, die dazu führen, dass sich ein Bluthochdruck entwickelt.

Wenn Sie bereits Bluthochdruck haben, dann können häufige Blutdruckanstiege durch zu viel Stress dazu beitragen, dass Sie Ihren Blutdruck schlechter unter Kontrolle bekommen. Zu viel Stress hat aber auch fast immer Einfluss auf Ihren Lebensstil. Er lässt oft nicht genug Raum, um sich um die Erkrankung zu kümmern. Viele essen bei Stress falsch und zu viel, andere trinken zu viel Alkohol oder rauchen. All das schadet Menschen mit Bluthochdruck und das ist ein wichtiger Grund für Sie zu Lernen den Stress in Ihrem Leben besser zu bewältigen. Abgesehen davon, ist Stressbewältigung eine der wichtigsten Strategien, um ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen.

Stress ist wie ein Gewürz: Zu wenig davon macht Ihr Essen langweilig und fade. Zu viel kann eine ganze Mahlzeit ungenießbar machen. Die Kunst im Leben ist es, wenigstens die meiste Zeit die richtige Balance zwischen zu wenig und zu viel Stress zu finden. Das ist möglich, denn vieles können Sie selbst dazu beitragen.

 

 

 

weiterlesen...

Bewerten:
 
 
 
 
 
5
 
 
 
 
 
Kategorien: Herz Asthma COPD Bluthochdruck Diabetes
Autor: Prof. Dr. Dorothee Gänshirt
16.03.2016

Notfall Herzinfarkt

Was tun, wenn Sie oder ein Angehöriger plötzlich einen Herzinfarkt erleidet? Wir gebe Ihnen wichtige Tipps, damit Sie im Notfall gewappnet sind.

Was sollten Sie tun, wenn Sie bei sich oder einem Angehörigen oder Kollegen den Verdacht auf einen Herzinfarkt haben?

Viele Menschen sind unsicher, wie sie sich bei Beschwerden verhalten sollen, die auf einen Herzinfarkt hindeuten.

Wenn Sie bei sich oder einem anderen Menschen einen Verdacht auf einen Herzinfarkt haben:

  • Warten Sie niemals länger als 5 Minuten, bevor Sie Hilfe holen, wenn Sie den Verdacht auf einen Herzinfarkt haben.
  • Rufen Sie immer den Notarzt, wenn Sie an einem Ort sind, wo Sie eine Notrufzentrale erreichen können. Der Notarzt ist immer die beste Option, denn er kann bereits im Krankenwagen lebensrettende Maßnahmen ergreifen.
  • Sagen Sie beim Anruf der Notrufzentrale unbedingt, dass Sie einen Verdacht auf eine Herzinfarkt haben, damit ein geeigneter Rettungswagen geschickt wird. Legen Sie erst auf, wenn die Notrufzentrale das Gespräch von sich aus beendet hat. Legen Sie nicht vorzeitig selber auf.
  • Nur dann, wenn es unmöglich ist, einen Notarzt zu erreichen, sollten Sie sich von jemand anderen ins Krankenhaus fahren lassen. Fahren Sie nicht selbst. Nur, wenn Sie absolut keine andere Möglichkeit haben, sollten Sie selbst fahren.
  • Der Hausarzt oder der ärztliche Notdienst sind NICHT die richtigen Ansprechpartner, wenn Sie den Verdacht auf einen Herzinfarkt haben. Sie müssen einen Rettungswagen alarmieren, der Sie in ein Krankenhaus fährt.

 

 

weiterlesen...

Bewerten:
 
 
 
 
 
5
 
 
 
 
 
Kategorien: Herz Asthma COPD Bluthochdruck Diabetes
Autor: Prof. Dr. Dorothee Gänshirt
09.01.2016

Du bist was Du denkst

Wie sehr unsere Gedanken, die den ganzen Tag durch unseren Kopf kreisen, uns beeinflussen, machen sich die wenigsten klar.

Und viele Gedanken, die scheinbar automatisch auftauchen, sind die negativ: Das schaffe ich doch nicht, das geht wieder schief, heute ist wieder so ein Sch..tag, natürlich wieder Stau usw. Das kennen wir alle. In manchen Zeiten kommen die negativen Gedanken automatisch daher und die positiven nur selten in besonderen Momenten. Das ist sicherlich zum Teil dem Alltagstress geschuldet aber auch der Angst und Ungewissheit vor der Zukunft, die uns allen irgendwie im Nacken sitzt. Mitunter können sich negative Gedanken mit der Zeit wie Kletten im Kopf festsetzen und sprießen immer und immer wieder hervor, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit – solche Zeiten kennt jeder von uns.

Aber – die Gedanken, die uns Tag für Tag begleiten und sozusagen das aktuelle Tagesgeschehen automatisch in unserem Kopf kommentieren, sind nicht nur einfach da – sie haben auch eine Wirkung und zwar eine Gewaltige. Je mehr negative, angsteinflößende, verunsichernde, depressive Gedanken wir haben, um so mehr wird auch alles was wir tun davon überschattet. Wir treffen andere Entscheidungen wenn wir positiv sind als wir es tun, wenn wir von negativen Gedanken überflutet werden. Wir fühlen uns wohler und sind nachweislich gesünder, wenn wir positiv denken als wenn wir mental sowieso schon aufgegeben haben. Jeder Spitzensportler weiß, dass die mentale Fähigkeit an den Sieg zu glauben oftmals das Zünglein an der Waage ist.

Beinahe alles was wir tun, wird maßgeblich durch unser Denken beeinflusst. Und wir sind unseren Gedanke keineswegs machtlos ausgeliefert. Nein: Wir können lernen uns bewusst zu machen, was da alles Tag für Tag, Stunde für Stunden und Minute für Minute durch unseren Kopf geistert. Und wir können bewusst gegensteuern, wenn unser Denken destruktiv ist.

Versuchen Sie einmal jeden negativen Gedanken, den Sie bewusst wahrnehmen durch einen positiven zu ersetzen. Und bekräftigen Sie dann den positiven Satz in Gedanken oder laut. Nach und nach kann man so lernen, negative Gedanken im Keim zu ersticken.

Was auch immer Sie sich fürs neue Jahr vornehmen, wie wäre es damit: Ich will im Neuen Jahr meine Gedanken selbst kontrollieren und mich von ihnen nicht einfach irgendwo hintreiben lassen. Ich möchte lernen positiver zu denken, damit ich positiver leben kann.

Das ist vielleicht die beste Voraussetzung für alle anderen Wünsche und Veränderungen, die sie planen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein neues, gesundes und positives Jahr 2016!

weiterlesen...

Bewerten:
 
 
 
 
 
5
 
 
 
 
 
Kategorien: Herz Asthma COPD Bluthochdruck Diabetes
Autor: Prof. Dr. Dorothee Gänshirt
06.01.2016

Ein Hoch auf die beiden Stöcke!

Vor kurzem habe ich nach langer Zeit einmal wieder meine Nordic Walking Stöcke hervorgeholt als ich wegen einer Operation nicht schwimmen konnte und ich mir bei einem Urlaub an der Nordsee wieder nach und nach etwas Kondition zurück erobern wollte.

Das fühlte sich wieder so gut an! Den Wind im Gesicht, der ganze Körper in Bewegung und das Gefühl, dass ich mir mit jedem Schritt etwas Gesundheit zurück erobern kann. Am Anfang musste ich nach 20 Minuten umkehren, nach einer Woche war ich schon bei einer Stunde am Tag. Und das wohlig angenehm erschöpfte Gefühl danach, wenn man sich mit gutem Gewissen auf einen Tee und einem Buch im Warmen einkuschelt...

Gehen und Laufen ist ja nun mal die natürlichste Bewegung für uns und das tolle am Walken ist, das man es überall machen kann – ja auch im Winter solange es nicht aus Eimern gießt. Und: man kann es an die eigene Leistungsfähigkeit anpassen – langsam und vorsichtig, wenn man krank oder rekonvaleszent ist und dann nach und nach ambitionierter. Und die frische Luft dabei ist unschlagbar. Wenn ich alleine unterwegs bin, ist Musik in den Ohren noch das I-Tüpfelchen. Irgendwie bin ich damit immer noch etwas zügiger und länger unterwegs als ohne Musik. Ich denk ich werde meine Stöcke in Zukunft wieder regelmäßiger benutzen – auch wenn es mich bestimmt wieder zusätzlich ins Schwimmbad zieht.

weiterlesen...

Bewerten:
 
 
 
 
 
4
 
 
 
 
 
Kategorien: Herz Asthma COPD Bluthochdruck Diabetes
Autor: Prof. Dr. Dorothee Gänshirt
04.01.2016

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Im Schwimmbad nehme ich immer den gleichen Schrank um meine Sachen einzuschließen – den den ich bereits beim ersten Mal benutzt habe – obwohl alle gleich sind. Wenn dieser Schrank einmal besetzt ist – was selten vorkommt – dann bin ich zuerst mal irritiert.

Natürlich nehme ich dann den Schrank daneben, aber irgendwie fühlt es sich falsch an und ich denke dann: na hoffentlich ist das kein schlechtes Omen. Bestimmt sind heute wieder alle Bahnen mit „Kaffeklatschschwimmern“ belegt, die zu dritt nebeneinander hertreiben und keinen vorbei lassen. Oder schlimmer noch vielleicht rutsche ich in der Dusche aus und brech’ mir was. Kennen Sie das? Irgendwie haben wir das alle. Gewohnheiten, die eigentlich keinen Sinn machen, an denen wir aber dennoch hängen. Das ist unsere Natur denke ich, wenn alles so läuft wie immer fühlen wir uns sicher, ändert sich etwas, verunsichert uns das – auch wenn es objektiv gesehen völlig unsinnig ist.

Für unsere ungesunden Lebensgewohnheiten gilt das gleiche. Obwohl wir wissen, das uns wenig Bewegung oder schlechtes Essen nicht gut tut, haben wir unbewusst Angst vor einer Veränderung – auch wenn uns unser Verstand sagt, dass es uns danach besser geht.

Die gute Nachricht allerdings ist, dass wir uns relativ schnell an Veränderungen gewöhnen. Regelmäßig jeden Tag abends spazieren gehen – es dauert 3 Wochen, dann ist es bereits Gewohnheit und es fehlt uns. 3 Wochen oder anders gesagt 21 Tage gesund ernährt und auch dann haben wir uns gewöhnt und ein schweres ungesundes Essen macht uns auf einmal viel mehr zu schaffen und wirft uns aus der Bahn. Wissenschaftliche Studien haben das bewiesen – wenn man eine Veränderung des Lebensstils täglich durchführt, hat man sich nach circa 21 Tagen daran gewöhnt.

Das kann allen Mut machen, die eine Veränderung Ihrer Gewohnheiten planen. So schwierig ist es also gar nicht. Man muss nur einmal 3 Wochen am Stück durchhalten.

Auf diese Weise können Sie nach und nach immer für 21 Tage eine kleine Veränderung planen, wenn sie gut damit klar kommen, geht es an die nächste Veränderung, die Sie sich wünschen.

 

Viel Erfolg damit!

weiterlesen...

Bewerten:
 
 
 
 
 
5
 
 
 
 
 
Kategorien: Herz Asthma COPD Bluthochdruck Diabetes
Autor: Prof. Dr. Dorothee Gänshirt