Du bist was Du denkst

Wie sehr unsere Gedanken, die den ganzen Tag durch unseren Kopf kreisen, uns beeinflussen, machen sich die wenigsten klar.

Und viele Gedanken, die scheinbar automatisch auftauchen, sind die negativ: Das schaffe ich doch nicht, das geht wieder schief, heute ist wieder so ein Sch..tag, natürlich wieder Stau usw. Das kennen wir alle. In manchen Zeiten kommen die negativen Gedanken automatisch daher und die positiven nur selten in besonderen Momenten. Das ist sicherlich zum Teil dem Alltagstress geschuldet aber auch der Angst und Ungewissheit vor der Zukunft, die uns allen irgendwie im Nacken sitzt. Mitunter können sich negative Gedanken mit der Zeit wie Kletten im Kopf festsetzen und sprießen immer und immer wieder hervor, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit – solche Zeiten kennt jeder von uns.

Aber – die Gedanken, die uns Tag für Tag begleiten und sozusagen das aktuelle Tagesgeschehen automatisch in unserem Kopf kommentieren, sind nicht nur einfach da – sie haben auch eine Wirkung und zwar eine Gewaltige. Je mehr negative, angsteinflößende, verunsichernde, depressive Gedanken wir haben, um so mehr wird auch alles was wir tun davon überschattet. Wir treffen andere Entscheidungen wenn wir positiv sind als wir es tun, wenn wir von negativen Gedanken überflutet werden. Wir fühlen uns wohler und sind nachweislich gesünder, wenn wir positiv denken als wenn wir mental sowieso schon aufgegeben haben. Jeder Spitzensportler weiß, dass die mentale Fähigkeit an den Sieg zu glauben oftmals das Zünglein an der Waage ist.

Beinahe alles was wir tun, wird maßgeblich durch unser Denken beeinflusst. Und wir sind unseren Gedanke keineswegs machtlos ausgeliefert. Nein: Wir können lernen uns bewusst zu machen, was da alles Tag für Tag, Stunde für Stunden und Minute für Minute durch unseren Kopf geistert. Und wir können bewusst gegensteuern, wenn unser Denken destruktiv ist.

Versuchen Sie einmal jeden negativen Gedanken, den Sie bewusst wahrnehmen durch einen positiven zu ersetzen. Und bekräftigen Sie dann den positiven Satz in Gedanken oder laut. Nach und nach kann man so lernen, negative Gedanken im Keim zu ersticken.

Was auch immer Sie sich fürs neue Jahr vornehmen, wie wäre es damit: Ich will im Neuen Jahr meine Gedanken selbst kontrollieren und mich von ihnen nicht einfach irgendwo hintreiben lassen. Ich möchte lernen positiver zu denken, damit ich positiver leben kann.

Das ist vielleicht die beste Voraussetzung für alle anderen Wünsche und Veränderungen, die sie planen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein neues, gesundes und positives Jahr 2016!

Autor: Prof. Dr. Dorothee Gänshirt

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