Rauchen gegen Stress

Vor einigen Tagen sprach mit nach einem Vortrag für Patienten eine Zuhörerin an und erzählte mir nebenbei „Ich rauche übrigens aber ich könnte garnicht aufhören, denn ohne Zigaretten habe ich ganz viel Stress und mit geht es mir richtig gut“.

Das kannte ich – immer noch erinnere ich mich gut an die Zeiten, in denen in fleissig geraucht habe. Die einen gegen den Stress, andere zum Wohlfühlen und manche einfach aus Langeweile.

Allerdings ist die Wahrnehmung mit dem Stress ein Trugschluss. Raucher sind abhängig ist der Zigarettenentzug (der ja auch wie viele wissen nach kurzer Zeit ohne Zigarette auftreten kann) macht hektisch und nervös. STRESS also. Griff nach der Zigarette, erster Zug, tief einatmen und der Stress geht vorbei. Irrtümlich meint man dann als Raucher: Mit Zigaretten geht es mir gut, ich habe weniger Stress. Tatsächlich hat man aber mehr Stress. Denn immer wenn keine Zigaretten greifbar ist, wenn man Stress von aussen bekommt, verstärkt sich dieser noch, denn man ist ja ausserdem noch auf Entzug! So entsteht ein Circulus Vitiosus aus dem man meint nie wieder herauszukommen.

Allerdings kann ich alle, die es einmal wirklich versuchen wollen beruhigen:

Der Entzug mit Stress, Schmacht, Kopfschmerzen, Unruhe ist zwar nicht gerade toll – aber bereits nach 3-4 Tagen so gut wie vorbei. Was ist eine derartig kurze Zeit gegen das, was man gewinnt: Freiheit!

Versuchen Sie es einmal, wenn Sie sich schon oft vorgenommen haben aufzuhören, in unserem Programm „Rauchfrei„.