Bewegung fürs Herz – 1. Walken

Wenn es um einfache Wege geht, mehr Bewegung in Ihre Leben zu bringen, dann ist Gehen oder Neudeutsch „Walking“ eines der besten Dinge, die Sie tun können.
Es erfordert weder besonderen Fähigkeiten noch eine teure Ausrüstung. Und es funktioniert bei praktisch jedem Wetter.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass 30 Minuten zügiges Gehen 5 mal in der Woche

  • das Risiko Herzerkrankungen, Schlaganfall, Diabetes und Krebs reduzieren
  • den Blutdruck, Blutzucker und Blutcholesterinspiegel verbessern
  • die Energie und Ausdauer erhöhen
  • das mentales und emotionales Wohlbefinden steigern
  • die Knochenstärke verbessern und Osteoporose Risiko vermindern
  • Gewichtszunahme verhindern.

Wenn 5 mal 30 Minuten für Sie viel klingt, dann wird es Sie freuen, dass auch bereits kurze 10-minütige Aktivitätszeiten gesundheitlich wertvoll sind. Und mitzunehmendem Training können Sie sich langsam steigern. Sie können auch mehrere kurze 10-minütige Einheiten am Tag addieren. Und: Es muss nicht Joggen sein. Für die Gesundheit Ihres Herzens bringen regelmäßige Walkingeinheiten erwiesenermaßen einen großen Benefit.

Sie sind untrainiert und wollen anfangen? Vielleicht im Urlaub, wenn Sie etwas Zeit und die nötige Muße haben um Neues zu beginnen?

Legen Sie los:

Alles was Sie brauchen sind bequeme Kleidung ein paar gute bequeme Schuhe. Beginnen Sie mit einem Spaziergang, der sich angenehm anfühlt (vielleicht 10-15 Minuten) und erhöhen Sie Ihre Zeit oder Ihre Distanz. Wenn es für Ihren Körper und Ihren Zeitplan einfacher ist, bleiben Sie bei ein paar 10- bis 20-minütigen Spaziergängen am Tag anstatt in einem langen Spaziergang. Halten Sie den Kopf hoch (keine SMS!), denn dann sind die Bauchmuskeln aktiviert und die Schultern entspannt. Schwingen Sie die Arme natürlich. Bleiben Sie bei einem bequemen, natürlichen Schritt.

Jetzt zum Atmen: Wenn Sie während des Gehens nicht sprechen oder Luft schnappen können, verlangsamen Sie sich. Vergessen Sie zunächst einmal die Geschwindigkeit. Achten Sie auf den Atem. Es gilt die Faustregel: Wenn Sie noch singen können, laufen Sie zu langsam, wenn Sie sich nicht mehr unterhalten können, sind Sie zu schnell. Finden Sie das Mittelmaß.

Gehen Sie zum Aufwärmen in den ersten Minuten in einem leichten Tempo. Dann steigern Sie allmählich Ihre Geschwindigkeit.

Wenn Sie Ihre Walkingeinheit beendet haben, dann dehnen Sie die Oberschenkel, Waden, Brust, Schultern und den Rücken.

Mehr Spaß macht das regelmäßige Gehen in der Gruppe oder mit einem Hund. Beides führt dazu, dass man weniger Ausreden hat, das Ganze wieder einschlafen zu lassen. Eine andere gute Motivation ist Musik. Mir fallen meine Walkingeinheiten viel leichter mit meiner Lieblingsmusik in den Ohren. Allein der Takt macht mich munterer und die Zeit geht wie im Flug vorbei.

Stellen Sie sich, wenn Sie abends nach der Arbeit noch Laufen wollen die Laufschuhe vor das Sofa – als Erinnerung. Und überlegen Sie sich, wie Sie sich nach einer weiteren erfolgreichen Einheit belohnen. 28 Tage braucht man ungefähr um sich eine neue Lebensgewohnheit im wahrsten Sinne des Wortes zur Gewohnheit zu machen. Ist nicht besonders lange oder? Fangen Sie jetzt an, es ist Urlaubszeit, die Tage sind lang und das Wetter bietet sich an….